Sonntag, 10. Februar 2013

Der perfekte Glow: Gisele Bündchen für Chanel

Wer könnte besser Werbung für einen strahlenden Teint machen als Supermodel Gisele Bündchen (32) mit ihrem attraktiven Bronze-Look. Und so war es wohl nur eine Frage der Zeit bis das Luxuslabel Chanel die Brasilianerin als Testimonial für die neue Make-up Linie "Les Beiges" verpflichtete. "Der perfekte BeigeTon für jeden Hauttyp", so lautet das Beauty-Credo von Make-up Artist Peter Philips. Und so dürfen wir uns Mitte März auf sieben "Healthy Glow Sheer Powder" freuen, die uns einen ebenmäßigen Teint mit viel Leuchtkraft bescheren. ""Sobald der Puder aufgetragen wird, leuchtet die Haut. Ein strahlender Teint, der den Schein eines erholsamen Nachmittags im Freien imitiert", verriet Peter Philips der deutschen Vogue. Ich bin gespannt und träume jetzt schon mal von einer seidigen Haut wie Gisele!

Der Tagescreme-Test

Was andere bei der Weinverkostung am Prozedere veranstalten, dass inszeniere ich mittlerweile ganz selbstverständlich beim Testen einer neuen Tagescreme. Immerhin lasse ich aus Prinzip nur erlesene Wirkstoffe auf meine zarte Haut, und bis ein Produkt es tatsächlich bis in mein Badezimmer schafft, muss es erst einen kleinen, aber fest umrissenen Testlauf bestehen.

Da ich ein äußerst sinnesfreudiger Mensch bin, fängt das Auswahlverfahren bereits bei Packaging und Design an. Schlichte, hübsche Glastiegel haben hier eindeutig die besten Chancen, direkt mal näher in Augenschein genommen zu werden, während ich undekorative Tuben oder lieblos gestaltete Plastikdosen meistens schlichtweg übersehe. Ist die Verpackung auch noch in pastelligen Tönen gehalten und schaut schön hochwertig aus, gibt es bei mir eigentlich auch schon kein Halten mehr.


Als zweiter Schritt wird erst mal ausgiebig geschnuppert. Eine gute Creme darf für mich auf keinen Fall stark parfümiert sein, und allzu fruchtige oder kräuterige Einschläge boykottiere ich sofort. Ideal: Ein leicht pflegender, pudriger oder blumiger Geruch, der die Sinne anregt, ohne sie direktüberfrachten.

Jetzt kommt der dritte, entscheidende Schritt, nämlich die eingehende Prüfung der Konsistenz. Auch hier bin ich äußerst wählerisch und kann sowohl mit flüssigen als auch zähflüssigen Mixturen rein gar nichts anfangen. Dagegen liebe ich Pflegeprodukte auf leichter Gel-Creme-Basis, die sofort mit der Haut verschmilzen, sie gründlich durchfeuchten und erfrischen aber bloss nicht schwer aufliegen und die Poren verstopfen.


Zuletzt folgt natürlich noch der Verträglichkeitstest. Eine neue Creme wird bei mir mindestens zwei Wochen lang getestet, bevor ich einen Wechsel vornehme. Im Falle von Unverträglichkeitsreaktionen wie Rötungen, Hautjucken oder dem Auftreten von Pickelchen scheue ich mich natürlich nicht davor, das Produkt zurückzugeben.

Noch ein paar letzte Worte zur Anwendung, denn hier werden leider viele Fehler gemacht: Man kann seine tägliche Pflegecreme tatsächlich auch falsch auftragen und damit der Haut mehr schaden als nützen. Ich schaue mir meinen Hautzustand morgens genau an, bevor ich anfange zu cremen. Spannt nur die Wangenpartie, kommt dort natürlich auch etwas mehr Pflege zum Einsatz, während in der T-Zone oft schon ein kleiner Klecks ausreicht. Wichtig ist es auch, die Creme immer gut einzumassieren, damit die Poren nicht verstopft werden. Und- nochmal für alle- es gibt leider nicht die Wundercreme für die sogenannte Mischhaut, die fettige und trockene Partien gleichermaßen pflegt. Hier muss entweder mit zwei Produkten gearbeitet werden oder einfach nur die richtige Dosierung gefunden werden.


Donnerstag, 7. Februar 2013

Net-A-Porter Magazin "The Edit"

Er gehört zu meinen liebsten Online-Shops auch wenn die schwindellerregend hohen Preise mich eher zum Träumen als zum Kauf animieren. Net-A-Porter laciert jetzt das neue Online-Magazin "The Edit", welches wöchentlich hübsch fotografierte Modestrecken, Interviews und News präsentiert. Die Chefredakteurin ist keine Geringere als Lucy Yeomans, Editor-in-Chief des britischen Mode-Magazines "Harper's Bazaar". Ich bin begeistert und habe mir direkt den Beauty-Trend "Foundation Nails" (Nagellacke in  nudelastigen Make-up-Tönen) notiert und mich auf die Suche nach dem transparenten Schleifen-Dress gemacht, welches Cover-Model Natalia Vodianova in der Titel-Story trägt. Übrigens- ganz unter uns- auch eine Print-Version des Magazines ist bereits in Planung!



Sonntag, 6. Januar 2013

Meine Trends für 2013 ♥

Während andere sich noch mit dem "Best of" des letzten Jahres herumschlagen, schaue ich lieber strikt nach vorn und habe bereits jetzt schon einige Lieblinge für 2013 angesammelt. Als unschlagbar treue Seele bei Parfums (benutze seit Jahren "Allure" von Chanel) freue ich mich besonders darüber, dass ich endlich mal wieder einen neuen Duft für mich entdeckt habe. Und auch für mein obligatorisches Augen Make-Up mit tiefschwarzem Kajal und viel Mascara habe ich eine softere Alternative gefunden, die meinen dunkelbrauen Augen zum Strahlen bringt. Pünktlich zu meiner im neuen Jahr erwachten Experimentierfreudigkeit habe ich mir auch meinen ersten (!) roten Lippenstift zugelegt, der einen sündigen Kirschmund á la Marilyn Monroe zaubert.

Was sin denn eure Styling-Neuzugänge in 2013?

In Love with Dahlia
Bei Parfums ist es bei mir wie in der Liebe... Es muß sofort funken! Leider passiert mir dieses Phänomen (in beiden Fällen) eher selten, und so bin ich seit Jahren höchstens mal zwischen zwei Düften hin- und hergeswitcht. Als dann noch mein Alltagsklassiker "Miss Dior Chérie Eau Fraîche" überarbeitet und verändert wurde, war ich zu trauter Zweisamkeit mit meinem Herzensduft "Allure" von Chanel verdammt. Ein kleines Pröbchen schummelte sich in diesem Jahr zwischen uns und seitdem gehe ich regelmäßig fremd mit "Dahlia Noir" von Givenchy: Elegant, blumig, anziehend und trotzdem nicht aufdringlich.


Blue Hour statt Black Tie
Ich und mein schwarzer Kajal, das war lange Zeit die ganz große Liebe. In jeder einzelnen meiner Handtaschen (und das sind nicht wenige) steckte ein dunkles Augenmalstiftchen, denn ich war der Meinung, dass nichts meinen Augen mehr Ausdruck verleihen kann... bis ich auf den petrolblauen Kajal Blooz von MAC gestoßen bin, der fast schon auf magische Weise das Dunkelbraun meiner Augen zum Strahlen bringt. Seit dem Kauf ist der Wunderstift bei mir jeden Tag im vollen Einsatz und hat seine schwarzen Mitbrüder gnadenlos verdrängt.


Lips in  Red
An meine Lippen habe ich bisher nur Lippenbalsam von Kiehls und Nude-Gloss von Dior gelassen. Aber jede Stil-Ikone weiß, dass jede Frau mindestens einen roten Lippenstift besitzen sollte. Mein Neuzugang ist aus der "Marilyn Monroe Collection" von MAC und -zugegeben- hier hat auch die Verpackung bedeutend zur Kaufentscheidung beigetragen. Zart aufgetragen lässt Love Goddess eine Lippen in einem satten Kirschrot mit leicht pinkigem Einschlag leuchten. Ein Klassiker für den Abend!


Animal Farm
Leo ist in- und zwar jedes Jahr auf's Neue. Ich bin selber schon lange ein großer Fan des Raubtiermutsers, nur billig darf es nicht aussehen. Daher ist gerade bei Leoprints viel Stilgefühl und Kombinationstalent gefragt. Ich pimpe meine schlichten schwarzen Looks am liebsten mit einem Leo-Gürtel mit braunem Lederrand und passenden Pumps auf. Und mein Alltime-Favorite ist derzeit der kuschelige Animalprint-Pullover in softem Rosa, getragen mit dunkelblauen Skinny Jeans und schwarzen Stiefeletten.


Go for Gold
Auch für meine heiß geliebten Perlenstecker gibt es im neuen Jahr Ersatz, und zwar in Röschen- oder Schleifenform. Edel, aber dennoch ein Hingucker, gerade wenn man wie ich ansonsten auf viel Schmuck verzichtet.


Freitag, 16. November 2012

Meine drei Anti-Trends für diesen Winter

Das Gute an Trends ist: Man muss sie nicht befolgen! Modische Inspirationen holen wir uns ja alle  gern, aber leider vergessen viele, dass nicht jedes heiße Must-have auch für den eigenen Typ geeignet ist.  Am Rande sei erwähnt, dass ich mir hier oft etwas mehr Kritikfähigkeit und Mut zum eigenen Stil wünschen würde. Individualität steht ja höher im Kurs denn je, und jeder ist (mehr oder weniger) darauf bedacht, zu seiner Mitte zu finden, das "wahre Ich" zu entdecken. Wie erklärt man sich dann aber ein Straßenbild, in dem die Frauen wie eine uniformierte Masse herumlaufen?


Sich der Willkür irgendwelcher Kreativen in der Modebranche zu unterwerfen, dass ist und bleibt ganz einfach out! Gefragt sind Originalität, Stilbrüche, ungewöhnliche Ideen und Kombinationen, hinter denen aber niemals die eigene Person verschwinden sollte. Weiß ist das neue Schwarz? So what! Colorblocking ist "in"? Ich mag's lieber pastellig. Mode ist Spiel, Leichtigkeit, Versuchung, aber niemals Diktat und Zwang. 

Also, hier kommen sie nun, meine persönlichen Anti-Trends für diesen Winter!

Wer Nieten trägt, der sendet eine ganz klare Message: "Ich bin ebenso verwegen wie cool und zeige es auch!" Der harte Rock-Chic mag im Moment der letzte Renner sein, ist aber meiner Meinung nach noch lange kein Key-Look, den jede Frau tragen kann (und sollte). Nieten plus Leder? Ein universelles No-Go, es sei denn, man bewegt sich bewusst in der Biker- und Rocker-Szene. Nieten plus edle Stoffe wie Seide oder Chiffon? Kann ein interessanter Stilbruch sein, geht aber leider auch oft daneben. Hier ist wirklich modisches Feingefühl gefragt, und die Trägerin sollte sich fragen, was sie herüberbringen möchte.

Jacke von Isabel Marant, Pumps von Buffalo, Handschuhe von Valentino

Einen großen Bogen mache ich um Bubikrägen aller Art, auch wenn ich zugeben muss, dass es Frauen gibt, denen die abgerundeten Krägen durchaus stehen. Spontanes Beispiel? Das Londoner It-Girl Alexa Chung. Allerdings kann das langbeinige Model aber auch fast alles tragen. Mir persönlich sind die Rundkrägen schlicht und einfach zu brav und unsexy. Als aufregender Kontrast zum eher androgynen Typ? Warum nicht! An mir? Leider ein No-Go!

Kleid von Marni

Vorn kurz hinten lang, dieser Schnitt erobert derzeit sämtliche DOB-Abteilungen. Möchte man also etwas Bauch zeigen, aber den Allerwertesten verdecken, mag diese Pullover-Variante durchaus ihren Sinn haben. Bei mir schaut dies Kurz-Lang-Version allerdings unförmig und irgendwie etwas unfertig aus. Selbst gestrickt und keine Wolle mehr gehabt? Die falsche Muster-Anleitung erwischt?  Sorry, da bleibe ich lieber ganz klassisch bei EINER Länge.

Pullover von H&M


Was sind denn eure Trends/ Anti-Trends für den Winter?

(Bilder: Über mytheresa.com, hm.com, asos.de)

Sonntag, 4. November 2012

Geshoppt: MAC-Trio

Warum kann frau an einem ganz normalen Samstag Nachmittag nicht einfach inspirativ durch die Geschäfte schlendern und sich schlicht und einfach an den schönen Auslagen erfreuen, ohne gleich mit fiebrig glänzenden Augen die Kreditkarte zu zücken?


Ein Phänomen, welches ich zukünftig durch konspirative Selbstbetrachtung noch eingehend untersuchen werde. Ich gestehe also, ich habe gesündigt und den MAC-Counter meines neuen Vertrauens um drei Schätzchen, davon zwei limiterte Rest-Posten (hip hip huray!), ärmer gemacht. 

In mein Beauty Case gewandert ist der "Extra Dimension Eye Shadow" in der Farbe Stolen Moment, ein rauchiges Grau mit leichtem Violett-Einschlag, welches sich herrlich buttrig auftragen lässt und eine beeindruckende Farbabgabe hat. Dazu passend gesellte sich dann noch der "Powerpoint Eye Pencil" in der Farbe Industry, weil ich mich am ewig schwarzen Kajal langsam satt gesehen habe, und diese tiefgraue Nuance meinen Augen nochmal eine ganz andere Tiefe verleiht.


Und zu guter Letzt durfte ich noch den "Matte Powder Blush" The Perfect Cheek aus der Marilyn Monroe-Collection in mein Tütchen packen. Dieses Rouge und ich- das ist eine ganz große Liebe! Nicht nur das Packaging ist ein Traum, sondern auch der herrlich natürliche Rosenholz-Ton, der mich an meinen liebsten Alltagsblush Blush Baby (ebenfalls von MAC) erinnert, aber einfach noch viel, viel schöner ist!



Wie gefällt euch mein kleiner Shopping-Exzess?

Übrigens, auf meiner Facebook-Seite habe ich meinen allerliebsten Herbst-Nagellack samt Tragebild eingestellt- eigentlich ein Zufallskauf, der sich dann aber als absoluter Alltime-Favorit herausgestellt hat. Schaut doch mal vorbei!

Freitag, 2. November 2012

Shopping Queen: Lizenz zum Töten

Wozu man so alles kommt, wenn man mit einer hartnäckigen Grippe ans Bett gefesselt ist. Zum Beispiel lässt man sich von mäßig unterhaltsamen Instant-Unterhaltungsformaten wie "Shopping Queen" berieseln, und prompt hat mich der 'Fall Friederike' dazu genötigt, Taschentücher und Nasenspray kurzzeitig aus der Hand zu legen und zur Tastatur zu greifen.


Fünf Frauen, eine Mission und obendrauf noch ein Shopping-Budget von 500 Euro: Eigentlich eine durchweg traumhafte Vorstellung und so mutet es schon etwas befremdlich an, wenn die Mädels, die auch noch ganz feudal von einem Shop zum Nächsten im Großraum-Taxi chauffiert werden, dann ob des immensen Zeitmangels stöhnen und ächzen. Nun ja, zumindest EINEN Haken muss die Sendung ja haben.  

Ja, es soll natürlich auch etwas gearbeitet werden, und da bleibt für einen gemütlichen Zwischenstopp bei Starbucks oder ein nettes Pläuschchen mit der Verkäuferin leider keine Zeit mehr. Die heutige anspruchsvolle Aufgabe erschöpfte sich bereits bei der ersten Ankündigung schon in assoziativen Klischees: Oder wer denkt beim "Bond Girl Look" nicht sofort an aufregend geschlitzte Kleidchen in sündigem Schwarz, viel Glitter und Glamour, lange Zigarettenspitzen oder auch mal nur einen neckischen weißen Bikini, der ganz Ursula Andress-like mit einem verführerischen Bronze-Teint getragen wird (auf diese Kombi ist übrigens niemand gekommen)?

Inspirationshilfe: "Bond Girls" von Dorling Kindersley, Inc.

Die Möglichkeiten sind also vielfältig und gerade von Kandidatin Friedrike, ihres Zeichens Modejournalistin, Fotografin und Bloggerin ("Freiseindesign"), die sich durch ihre nicht immer stimmig-schönen, aber zumindest eigenwillligen Styles ihren Platz als Fashion-Profi zu erkämpfen versuchte, erwartete man auf jeden Fall das ganz große Catwalk-Kino! Und... Drei Stunden und einen geschlagenen halben Tausender weniger erschien die "Obercheckerin, die es fancy und glossy liebt" (Blog O-Ton) doch tatsächlich in einem simplen schwarzen Hängerchen und kaschierte diese Ideenlosigkeit dann auch noch völlig unspektakulär mit einer massiven Gliederkette und klobigen Schnürbooties mit Nietenbesatz.


Die freundlichen Mit-Kandidatinnen vergaben zwar aus Sympathie nur geringfügig Minuspunkte, aber als stiller Zuschauer darf ich offen aussprechen, was sicherlich einige dachten: Friederike, Sechs! Setzen!

Dabei kann sich gerade bei diesem Thema doch jede Styling-Queen ganz unbefangen austoben, ohne tief in die Kreativ-Kiste greifen zu müssen. Ich habe mich dieser mutig Aufgabe gestellt, und natürlich auch alle Zeit- und Budget-Begrenzungen eingehalten. Et voilá, mein glamouröser Bond-Look für knapp 300 Euro,  bei dem viel Gold und Glitzer und ein Hauch sündiger (Kunst-) Pelz nicht fehlen dürfen (Online Shopping Time: 01:17 Minuten inklusive kleinem Kaffeespäuschen).

Fake-Fur-Bolero von Lipsy, ca 100 €, Paillettenkelid von Topshop, ca. 40 €, Bestickte Clutch von Accessorize, 23 €, Stiletto-Pumps von Madonna Corinie über Asos, ca.125 €, Chandeliers von Accessoirze, ca. 15 €