Montag, 18. Februar 2013

In Style: Alexa Chung

Eigentlich ist sie viel zu dürr und hager, und man möchte ihr einen saftigen Doppellader in die Hand drücken und vielleicht noch ein Stückchen Sahnetorte obendrauf packen. 


Aber Alexa Chung (29) hat es, irgendetwas, das einen fesselt und zur Stil-Ikone für Tausende von jungen Mädchen macht. Vielleicht sind es ihre großen rehbrauen Augen, der interessante asiatische Einschlag in ihrem Gesicht oder ihre durch und durch britische Attitüde. Um es mal auf den Punkt zu bringen: Das begehrte Londoner Model ist einfach HOT. Nur sie schafft es, brave Bubikragen-Kleider mit derben Boots zu mixen, ohne das es gewollt modisch bis peinlich wirkt. Und auch im super knappen Minirock wirkt das langbeinige It-Girl, nach der Mulberry sogar eine Tasche ("Alexa") benannte, niemals billig oder aufdringlich sexy.


Im neuen Online-Magazin "The Edit" plauderte Alexa Chung unlängst über ihren ganz persönlichen Style. So bewundert sie die Britinnen für ihr instiktives Mode-Gespür, welches viel Raum für Kreativität lässt, aber auch praktische Aspekte, wie einen ordentlichen Schutz vor unsteten Wetterverhätlnissen, mit einschließt. "Layering" ist hier wohl das Stichwort, denn es ist immerhin eine Kunst für sich, die Kleidungsstücke sowohl unter modischen als auch vernünftigen Aspekten übereinander zu schichten.

Alexa gelingt das mit spielender Leichtigkeit. Ihre Basics: Kniekurze Tellerröcke oder knappe Shorts, weite, grob gestrickte Pullover und Blusen mit Bubikragen, der klassische Trenchcoat in Beige, flache Schuhe wie Ballerinas oder Loafers, ein Designer-Täschchen (z.B. von Chanel) und natürlich viele Vintage-Accessoires. 


Cool, feminin und ausgefallen, so muß ihe Mode sein, verriet Alexa und lobte in diesem Zusammenhang die Kreationen von Christopher Kane, Erdem und Mary Katrantzou. Worauf sie sich in diesem Frühjahr freue? Auf schwarze Spitzenkleidchen und Ankle Boots in Neonfarben. Ganz eigen, und eben ganz Alexa!

(Bilder: Getty Images)

Sonntag, 17. Februar 2013

Shoes, Shoes, Shoes!!!

Eigentlich sollte es sie auf Rezept geben, denn sie lassen den Blutdruck auf angenehme Weise steigen und schütten Glückshormone aus, die Stress und depressive Verstimmungen sofort verschwinden lassen. Wovon die Rede ist? Natürlich von Schuhen! Schon allein die Vorbereitung darauf, die guten Stücke in kürzester Zeit mein Eigen nennen zu dürfen, ist fast so gut wie das Besitzen der Luxusgüter an sich. Los geht's mit dem ersten Blickkontakt.


Ich habe immer noch nicht herausgefunden, wer da eigentlich wen zuerst ködert. Zumindest ist es meistens so, als wäre dieses eine bestimmte Paar extra für mich gemacht worden. Schon beim ersten Anblick möchte ich nur eines: Genau diese Schuhe anprobieren und damit königlich durch den Raum (in dem üblichen Fall der Schuhladen) schreiten und mich viel schöner, erhabener, stylisher fühlen!

Komischerweise überkommt mich dieses Gefühl ausschließlich bei High Heels, wohingegen ich flaches Schuhwerk in der Regel eher aus praktischen Aspekten heraus kaufe (beispielsweise winterfeste Stiefel oder bequeme Ballerinas, in denen die Füße schmerzfrei selbst lange Shopping-Exzesse überstehen) und dabei dann auch entsprechend ruhig und besonnen vorgehe. Bei dem Kauf von formschönen Pumps mit liebevollen Details kann man aber in meinem Fall durchaus von LIEBE sprechen, denn ich bin meistens sofort hin und weg und zu keinen klaren Gedankengängen mehr fähig. 


Das unbedachte Hinblättern der hart verdienten Scheinchen oder ein ungestümes Zücken der Kreditkarte ist dann wirklich nur noch eine reine Formsache. Na gut, wenn eben nur der schnöde Mammon uns für ewig zusammenführen kann, warum nicht? Immerhin darf ich danach frei über meinen Neuerwerb verfügen, mich täglich daran erfreuen und selbst bei im Frustrausch angefutterten Zusatzkilos muß ich nicht auf sie verzichten. Das sind doch mal wahre Freunde für's Leben, die mit uns durch dick und dünn gehen und uns durch die Höhen und Tiefen des Lebens tragen.

Unstet, wie wir Frauen nun mal sind, habe ich mich letzte Woche leider gleich dreimal verliebt, versuche aber seitdem aufrichtig, niemanden zu vernachlässigen und genügend Outfits zusammenzutragen, damit jedes Paar auf seine wohlverdienten Kosten kommt.

Mango

Deichmann

H&M

Mittwoch, 13. Februar 2013

Der perfekte Duft zum Valentinstag

Diesen süßen Flakon würde ich mir sogar ins Bad stellen, ohne überhaupt den Duft gerochen zu haben. Obwohl der Mix aus fruchtiger Himbeere, pudrigen Veilchen und verführerischer Rosenblüten sich auf jeden Fall vielversprechend anhört. "Scent N°14 Rossetto" von Prada ist eine Hommage an den Lippenstift als Symbol der ewig lockenden Weiblichkeit, und daher ziert auch ein knallroter Kussmund den Flakon. Für mich ist das zugegeben nicht gerade preisgünstige Parfum (30 ml, 155 €, in Prada-Boutiquen erhältlich) die perfekte Wahl für den Valentinstag oder das erste Date. 



Jetzt fehlt nur noch der passende Look dazu- bei mir ist er frühlingshaft angehaucht, denn verliebte Küsse assoziiere ich automatisch mit den ersten wärmenden Sonnenstrahlen und duftenden Kirschblütenzweigen. 

Dress: Miu Miu, Pumps: Gianvito Rossi, Armband: Cada, Ohrstecker: Accessorize



Sonntag, 10. Februar 2013

Der perfekte Glow: Gisele Bündchen für Chanel

Wer könnte besser Werbung für einen strahlenden Teint machen als Supermodel Gisele Bündchen (32) mit ihrem attraktiven Bronze-Look. Und so war es wohl nur eine Frage der Zeit bis das Luxuslabel Chanel die Brasilianerin als Testimonial für die neue Make-up Linie "Les Beiges" verpflichtete. "Der perfekte BeigeTon für jeden Hauttyp", so lautet das Beauty-Credo von Make-up Artist Peter Philips. Und so dürfen wir uns Mitte März auf sieben "Healthy Glow Sheer Powder" freuen, die uns einen ebenmäßigen Teint mit viel Leuchtkraft bescheren. ""Sobald der Puder aufgetragen wird, leuchtet die Haut. Ein strahlender Teint, der den Schein eines erholsamen Nachmittags im Freien imitiert", verriet Peter Philips der deutschen Vogue. Ich bin gespannt und träume jetzt schon mal von einer seidigen Haut wie Gisele!

Der Tagescreme-Test

Was andere bei der Weinverkostung am Prozedere veranstalten, dass inszeniere ich mittlerweile ganz selbstverständlich beim Testen einer neuen Tagescreme. Immerhin lasse ich aus Prinzip nur erlesene Wirkstoffe auf meine zarte Haut, und bis ein Produkt es tatsächlich bis in mein Badezimmer schafft, muss es erst einen kleinen, aber fest umrissenen Testlauf bestehen.

Da ich ein äußerst sinnesfreudiger Mensch bin, fängt das Auswahlverfahren bereits bei Packaging und Design an. Schlichte, hübsche Glastiegel haben hier eindeutig die besten Chancen, direkt mal näher in Augenschein genommen zu werden, während ich undekorative Tuben oder lieblos gestaltete Plastikdosen meistens schlichtweg übersehe. Ist die Verpackung auch noch in pastelligen Tönen gehalten und schaut schön hochwertig aus, gibt es bei mir eigentlich auch schon kein Halten mehr.


Als zweiter Schritt wird erst mal ausgiebig geschnuppert. Eine gute Creme darf für mich auf keinen Fall stark parfümiert sein, und allzu fruchtige oder kräuterige Einschläge boykottiere ich sofort. Ideal: Ein leicht pflegender, pudriger oder blumiger Geruch, der die Sinne anregt, ohne sie direktüberfrachten.

Jetzt kommt der dritte, entscheidende Schritt, nämlich die eingehende Prüfung der Konsistenz. Auch hier bin ich äußerst wählerisch und kann sowohl mit flüssigen als auch zähflüssigen Mixturen rein gar nichts anfangen. Dagegen liebe ich Pflegeprodukte auf leichter Gel-Creme-Basis, die sofort mit der Haut verschmilzen, sie gründlich durchfeuchten und erfrischen aber bloss nicht schwer aufliegen und die Poren verstopfen.


Zuletzt folgt natürlich noch der Verträglichkeitstest. Eine neue Creme wird bei mir mindestens zwei Wochen lang getestet, bevor ich einen Wechsel vornehme. Im Falle von Unverträglichkeitsreaktionen wie Rötungen, Hautjucken oder dem Auftreten von Pickelchen scheue ich mich natürlich nicht davor, das Produkt zurückzugeben.

Noch ein paar letzte Worte zur Anwendung, denn hier werden leider viele Fehler gemacht: Man kann seine tägliche Pflegecreme tatsächlich auch falsch auftragen und damit der Haut mehr schaden als nützen. Ich schaue mir meinen Hautzustand morgens genau an, bevor ich anfange zu cremen. Spannt nur die Wangenpartie, kommt dort natürlich auch etwas mehr Pflege zum Einsatz, während in der T-Zone oft schon ein kleiner Klecks ausreicht. Wichtig ist es auch, die Creme immer gut einzumassieren, damit die Poren nicht verstopft werden. Und- nochmal für alle- es gibt leider nicht die Wundercreme für die sogenannte Mischhaut, die fettige und trockene Partien gleichermaßen pflegt. Hier muss entweder mit zwei Produkten gearbeitet werden oder einfach nur die richtige Dosierung gefunden werden.


Donnerstag, 7. Februar 2013

Net-A-Porter Magazin "The Edit"

Er gehört zu meinen liebsten Online-Shops auch wenn die schwindellerregend hohen Preise mich eher zum Träumen als zum Kauf animieren. Net-A-Porter laciert jetzt das neue Online-Magazin "The Edit", welches wöchentlich hübsch fotografierte Modestrecken, Interviews und News präsentiert. Die Chefredakteurin ist keine Geringere als Lucy Yeomans, Editor-in-Chief des britischen Mode-Magazines "Harper's Bazaar". Ich bin begeistert und habe mir direkt den Beauty-Trend "Foundation Nails" (Nagellacke in  nudelastigen Make-up-Tönen) notiert und mich auf die Suche nach dem transparenten Schleifen-Dress gemacht, welches Cover-Model Natalia Vodianova in der Titel-Story trägt. Übrigens- ganz unter uns- auch eine Print-Version des Magazines ist bereits in Planung!



Sonntag, 6. Januar 2013

Meine Trends für 2013 ♥

Während andere sich noch mit dem "Best of" des letzten Jahres herumschlagen, schaue ich lieber strikt nach vorn und habe bereits jetzt schon einige Lieblinge für 2013 angesammelt. Als unschlagbar treue Seele bei Parfums (benutze seit Jahren "Allure" von Chanel) freue ich mich besonders darüber, dass ich endlich mal wieder einen neuen Duft für mich entdeckt habe. Und auch für mein obligatorisches Augen Make-Up mit tiefschwarzem Kajal und viel Mascara habe ich eine softere Alternative gefunden, die meinen dunkelbrauen Augen zum Strahlen bringt. Pünktlich zu meiner im neuen Jahr erwachten Experimentierfreudigkeit habe ich mir auch meinen ersten (!) roten Lippenstift zugelegt, der einen sündigen Kirschmund á la Marilyn Monroe zaubert.

Was sin denn eure Styling-Neuzugänge in 2013?

In Love with Dahlia
Bei Parfums ist es bei mir wie in der Liebe... Es muß sofort funken! Leider passiert mir dieses Phänomen (in beiden Fällen) eher selten, und so bin ich seit Jahren höchstens mal zwischen zwei Düften hin- und hergeswitcht. Als dann noch mein Alltagsklassiker "Miss Dior Chérie Eau Fraîche" überarbeitet und verändert wurde, war ich zu trauter Zweisamkeit mit meinem Herzensduft "Allure" von Chanel verdammt. Ein kleines Pröbchen schummelte sich in diesem Jahr zwischen uns und seitdem gehe ich regelmäßig fremd mit "Dahlia Noir" von Givenchy: Elegant, blumig, anziehend und trotzdem nicht aufdringlich.


Blue Hour statt Black Tie
Ich und mein schwarzer Kajal, das war lange Zeit die ganz große Liebe. In jeder einzelnen meiner Handtaschen (und das sind nicht wenige) steckte ein dunkles Augenmalstiftchen, denn ich war der Meinung, dass nichts meinen Augen mehr Ausdruck verleihen kann... bis ich auf den petrolblauen Kajal Blooz von MAC gestoßen bin, der fast schon auf magische Weise das Dunkelbraun meiner Augen zum Strahlen bringt. Seit dem Kauf ist der Wunderstift bei mir jeden Tag im vollen Einsatz und hat seine schwarzen Mitbrüder gnadenlos verdrängt.


Lips in  Red
An meine Lippen habe ich bisher nur Lippenbalsam von Kiehls und Nude-Gloss von Dior gelassen. Aber jede Stil-Ikone weiß, dass jede Frau mindestens einen roten Lippenstift besitzen sollte. Mein Neuzugang ist aus der "Marilyn Monroe Collection" von MAC und -zugegeben- hier hat auch die Verpackung bedeutend zur Kaufentscheidung beigetragen. Zart aufgetragen lässt Love Goddess eine Lippen in einem satten Kirschrot mit leicht pinkigem Einschlag leuchten. Ein Klassiker für den Abend!


Animal Farm
Leo ist in- und zwar jedes Jahr auf's Neue. Ich bin selber schon lange ein großer Fan des Raubtiermutsers, nur billig darf es nicht aussehen. Daher ist gerade bei Leoprints viel Stilgefühl und Kombinationstalent gefragt. Ich pimpe meine schlichten schwarzen Looks am liebsten mit einem Leo-Gürtel mit braunem Lederrand und passenden Pumps auf. Und mein Alltime-Favorite ist derzeit der kuschelige Animalprint-Pullover in softem Rosa, getragen mit dunkelblauen Skinny Jeans und schwarzen Stiefeletten.


Go for Gold
Auch für meine heiß geliebten Perlenstecker gibt es im neuen Jahr Ersatz, und zwar in Röschen- oder Schleifenform. Edel, aber dennoch ein Hingucker, gerade wenn man wie ich ansonsten auf viel Schmuck verzichtet.