Donnerstag, 4. Juli 2013

Kein & Adel verpflichtet!

Irgendwie springt sie einem sofort ins Auge, wenn man dem bekannten Hamburger Mühlenkamp entgegen flaniert: Die Boutique Kein & Adel ist eine wahre Fundgrube für alle, die einen individuellen Mix mögen und gern Günstig & Teuer miteinander kombinieren.


Nach welchen Kriterien Inhaberin Marie-Franziska Underberg ihre liebevoll ausgesuchten Liebhaber-Stücke vom nietenbesetzten iPhone-Case über bunte Chandeliers bis hin zum Kleinen Schwarzen aus YSL-Spitze aussucht? "Ganz einfach, hier wird man nichts finden, was ich nicht auch selber tragen würde." Die hübsche Blondine, die fast zwölf Jahre als Produktmanagerin für dekorative Kosmetik bei Chanel gearbeitet hat, liebt ausgefallene Mode, mit diesem ganz besonderen "Touch". Dafür stöbert sie bei der Zusammenstellung ihrer persönlichen Looks auch gern mal bei H&M, Zara und Co. und hübscht günstige Basics beispielsweise mit einer stilechten 2.55 von Chanel und Glitzer-Ohrringen auf.


"Mode muss immer authentisch sein und die Persönlichkeit des Trägers widerspiegeln", erklärt Marie-Franziska, die von Freunden eigentlich nur "Kiki" genannt wird. Statt sich einfach nur am Mainstream zu orientieren, sammelt sei daher ausgegefallene Einzelteile aus der ganzen Welt zusammen. "Viele Labels, die wir anbieten, gibt es sonst nirgendwo in Deutschland", sagt sie stolz und hält mir die hübsch bestickte "Kissy Bag" mit Kußmund und Wow-Wimpern von Felix Rey unter die Nase.


Einen absoluten Haben-Will-Faktor bieten die wunderschönen Entwürfe der Designerin Yasemin Kalayci, die mit ihrem Label Two keys exklusiv bei Kein & Adel vertreten ist. "Meine Mode ist sehr feminin, elegant, trotzdem clean und immer besonders", verrät Yasemin und zeigt mir ein eigens von ihr designtes Kleid aus dem Schaufenster: Ein Traum aus zartem puderfarbenem Seidenplissee mit Saumbändchen und schmalem Taillengürtel in Knallorange!


Die gelernte Bekleidungstechnikerin, die sich vor zwei Jahren zusammen mit der befreundeten Schneiderin und Designerin Lena Kasten selbstständig machte, verwendet für Two keys nur ausgewählte Stoffe, etwa von Valentino oder Escada und hochwertige Seide, Spitze oder Leder. Als Stylistin und Ex-Bloggerin kennt sie die neuesten Modetrends, versucht aber trotzdem, eine ganz eigene Linie beizubehalten.

Was macht denn nun einen guten Stil aus, frage ich die beiden Fashion Profis. "Gekonnt preiswerte Basis-Teile mit edlen Accessoires aufwerten", klärt mich Kiki auf. "Mein Lieblings-Look besteht derzeit aus legeren Jogginghosen aus edlem Material, dazu ein schlichtes Shirt, ein gut geschnitterer Blazer und natürlich meine Plateau-Sneakers." Ihre absoluten Notfall-Helfer sind große Statement-Ohrringe oder eine auffällige Kette und knallroter Lippenstift.


Yasemin kleidet sich berufsbedingt im Alltag zwar eher sportlich, liebt aber tolle Kleider (immer knielang!), kombiniert mit einer Lederjacke und scharfen High Heels. "Außerdem habe ich eine große Schwäche für Römersandalen", lacht sie. "Und meine Nägel sind immer bunt lackiert".


Zuletzt entlocke ich Yasemin noch ihren ultimativen Trend für den kommenden Herbst: "Ein klares, unverfälschtes Rot wird meine Kollektion mitbestimmen. Außerdem weit geschnittene Mäntel im 80'er-Look und natürlich viel Schwarz und Leder.






Mein Tipp: Unbedingt vorbeischauen oder mal im Online-Shop stöbern!

Kein & Adel
Gertigstraße 
22303 Hamburg
Mo-Fr.: 11-19:00
Sa.: 10-17:00


Mittwoch, 3. Juli 2013

Die fünf größten Beauty- Irrtümer in Blogger-Kreisen

Ja, wir Blogger schreiben gern über unsere liebsten Kosmetikprodukte und pinseln, pudern, tupfen und layern, was das Zeug hält. Aber, Hand auf's Herz, die heißen Tipps, die da an die Leser weitergegeben werden, sind leider nicht immer typgerecht. Sollen sie auch gar nicht, denn es geht ja in erster Linie darum, dem hübschen Mädchen von nebenan einfach mal ins Schminktäschchen zu spinksen und sich ihre ganz persönlichen Schmink-Gewohnheiten abzuschauen.

artiface

Trotzdem überkommt mich als Beauty-Redakteurin dann doch öfter mal der Wunsch, ganz laut "STOP" zu rufen, denn nicht jedes dekorative Must-have, welches sich dann wie durch Zauberhand plötzlich auf immer mehr Blogs und You tube-Videos zu verbreiten scheint, ist auch für jede Verwenderin gut geeignet. Also habe ich sie jetzt zusammengetragen, die fünf größten Beauty-Irrtümer in Blogger-/ You tuber-Kreisen und hoffe, damit meine finale Botschaft transportieren zu können:

"Gerade bei Make-up ist alles erlaubt, aber es sollte unbedingt zum Typ passen und Sinn machen"

Beauty-Irrtum Nr. 1: Wimpern brauchen für einen tollen Schwung eine Wimpernzange


Fast alle Bloggerinnen kramen als erstes dieses etwas beängstigend auschauende Kontrukt hervor, wenn sie Ihre Make-up-Routine vorstellen. Und hantieren damit oft bedenklich nah im grenzwertig gefährlichen Augen-Nahbereich herum. Dabei ist die Wimpernzange in erster Linie ein (mögliches) Mittel der Wahl für alle Frauen mit störrischen Wimpernhärchen, die sich nur schwer nach oben biegen lassen. Letztendlich bekommt man den ersehnten Schwung vor allem durch ein gutes Mascarabürstchen und die richtige Tusch-Technik. Leicht gebogene Bürsten können hier den Auftrag erleichtern, und man kann besser ganz nah am Wimpernkranz ansetzten. Beim Tuschen der oberen Wimpern sollte immer nach unten geschaut werden. Die Wimpern werden dann in leichten  Zick-Zack-Bewegungen von der Wurzel bis zu den Spitzen getuscht. Wer auf seine Wimpernzange nicht verzichten möchte, sollte in ein hochwertiges Modell investieren und bitte immer darauf achten, sie richtig anzuwenden, um Verletzungen zu vermeiden.

Beauty-Irrtum Nr. 2: Konturpuder sind ein Must-have

Laguna Bronzer, Nars

Leider nein! Auch wenn viele Blogger konturieren, was das Zeug hält, ist das tatsächlich eine Schminktechnik, die nicht für jede Frau geeignet ist. Profi-Visagisten verwenden bei ihren Models Konturpuder, um auf den anschließenden Fotos bessere Licht- /Schatten-Effekte erzielen zu können. Zudem darf konturiert werden, um ein rundes Gesicht etwas schmaler erscheinen zu lassen. Wer ohnehin eine schmale, ovale Gesichtsform hat, der schaut mit einer konturierten Wangenpartie allerdings eher ausgezeht aus.

Beauty-Irrtum Nr. 3: Highlighter lassen jedes Gesicht strahlen

Auch so ein klassischer Irrtum in der Kosmetikwelt! Ein Highlighter ist ein tolles Produkt, um gezielt Partien zu betonen und aufzuhellen. Aber er ist leider nicht für jeden Hauttyp geeignet. Frauen mit öliger Haut sollten tunlichst auf jegliche Verwendung von Highlightern verzichten und lieber mattierende Produkte verwenden. Auch bei einer sehr hellen Haut bringt ein Highlighter oft keine nennenswerten Effekte. Toll schaut ein wenig Glanz auf den Wangenknochen und im Schläfenbereich dagegen bei leicht gebräunter Haut aus. Und ein Tupfer Glanzpuder im inneren Augenwinkel lässt tatsächlich jedes Auge leuchten.

Beauty-Irrtum Nr. 4: Kult-Produkte stehen einfach jedem

Chubby Sticks, Clinique

Überall lesen wir davon und schämen uns fast dafür, dass wir selbst (noch) nicht im Besitzt dieser kultigen Liebhaber-Stücke sind. Immerhin hat doch nun wirklich jede Beauty-Expertin den Hoola-Bronzer von Benefit, den Blush Orgasm von Nars, die Lidschatten-Palette Naked von Urban Decay mitsamt der Primer Potion-Base und mindestens einen Chubby-Stick von Clinique in ihrem Badezimmer stehen, oder? Von MAC-Lidschatten und Chanel-Nagellacken fangen wir jetzt gar nicht erst an! Tatsache ist, aber, dass der einzige Kauf-Maßstab immer der persönliche Geschmack bleiben sollte. Was möchte man mit dem Produkt erreichen? Welche Effekte sollen erzielt werden? DAS sind die Fragen, um die es geht. Sicherlich ist der Nars-Blush Orgasm eine tolle Farbe, die auch bestimmt vielen Frauen steht, aber möchte jede Verwenderin Glitzerpartikelchen in ihrem Rouge haben? Eben!

Beauty-Irrtum Nr. 5: Make-up muss mit Fixierspray haltbar gemacht werden

Fix+ Brume Fixante, MAC

Das ist schlichtweg eine Frage der persönlichen Vorliebe. Manche mögen einfach das Gefühl des erfrischenden Sprühnebels auf ihrer Haut. Andere haben den Eindruck, auf diese Weise ihr Make-up "abgeschlossen" zu haben. Aber versiegelt wird hier natürlich nichts. Das schafft letztendlich nur ein guter Fixierpuder, der aber - je nach Hauttyp- auch im Laufe des Tages wieder nachgelegt werden muss. Also kann man sich hier getrost die zwanzig Euro für das gehypte Fixierspray Fix+ von MAC sparen, denn ein wesentlich günstigeres Thermalspray bringt den gleichen Frische-Effekt.

Donnerstag, 27. Juni 2013

Im Interview: Sophie Massenberg, PR-Beraterin bei Lancôme Paris

"Ich habe nicht nur einen Traum, sondern viele"

Meine "Traumberufe"-Reihe liegt ja schon etwas zurück. Dennoch möchte ich es nicht versäumen, Euch einen Einblick in den spannenden Job als PR-Beraterin zu geben und habe mit Sophie Massenberg, Junior-PR-Referentin bei Lancôme Paris und Clarisonic, über ihren Werdegang gesprochen. 

Sophie tut das, wovon wir Mädchen alle träumen... Sie darf sich den ganzen Tag über zwischen wohlriechenden Cremes, Lippenstiften, Mascaras, Lidschatten und edlen Parfums tummeln und auch noch darüber schreiben. So ist zumindest meine bescheiden Vorstellung von Ihrem beneidenswerten Job-Alltag. Aber wie kann man denn in diesem Traumjob Fuß fassen? Die quirlige und stets gut gelaunte Blondine hat mich aufgeklärt und mir außerdem noch ihre liebsten Beauty-Produkte verraten.


Coquette's Style: Gab es ihn eigentlich, DEN Traumberuf Deiner Kindheit?

Sophie Massenberg: Nicht wirklich. Also ich hatte jetzt nicht diesen einen Traumjob und wollte Pilotin oder Tierärztin werden. Aber lustigerweise habe ich mich schon immer für Medien interessiert. Schon als Kind habe ich Zeitungen, Zeitschriften und Bücher verschlungen. Ich war immer fasziniert, was in der Öffentlichkeit so alles passiert und wie es letztendlich in den Medien umgesetzt wird. Daher war es klar, dass ich irgendwann mal dort landen möchte. Nur in welcher Branche ich arbeiten will, also als Journalistin, PR-Beraterin oder Drehbuchautorin, das war mir damals noch nicht klar und hat sich erst während meines Studiums entwickelt.

Coquette' Style: Wie bist Du dann in die PR-Branche gerutscht, Plan oder Zufall?

Sophie Massenberg: Es gab schon irgendwie einen Plan. Im Laufe meines Studiums und durch zahlreiche Praktika habe ich festgestellt, dass die PR-Branche wie für mich gemacht ist. Nicht nur durch die intensive Beschäftigung mit jeglicher Art von Medien, sondern auch durch mein kommunikatives Gemüt. Ich bin ein sehr offener und fröhlicher Mensch, reise gern und mag es, mit vielen unterschiedlichen Menschen zusammenzuarbeiten. Außerdem bin ich ein totaler Organisationsfreak. Das heißt, ich organisiere jegliche Art von Events von der Pressekonferenz bis zu Blogger-Veranstaltungen mit einer großen Leidenschaft. Das ist einfach genau mein Ding, und so habe ich mich nach meinem Studium auch gezielt im PR-Bereich beworben.

Coquette's Style: Wie genau sah denn Dein beruflicher Werdegang bisher aus?

Sophie Massenberg: Ich bin einen sehr klassischen Weg gegangen, und viele sagen mir nach, dass sich in meiner Laufbahn ein ziemlicher roter Faden durchzieht. Manchmal frage ich mich, ob ich da nicht hätte etwas Exotisches einschieben können. Aber immerhin, es hat mir so ja auch nicht geschadet. Nach meinem Abitur habe ich in München Kommunikationswissenschaften und Medienforschung studiert. Das war eine sehr spannende Zeit, aber leider auch etwas zu theoretisch und forschungslastig. Da ich eher der "Hands-on"-Typ bin, wollte ich einen Master machen, der berufsbezogener und praktisch orientiert ist. Also habe ich mich an der Hamburg Media School eingeschrieben und dort meinen MBA in Media Management gemacht. Während des Studiums habe ich schon viele Leute aus der Medienbranche kennengelernt, unter anderem mit großen Verlagen mit Gruner + Jahr und Bauer eng zusammengearbeitet, und gute Kontakte geknüpft. Außerdem habe ich studienbegleitend natürlich auch viele Praktika gemacht, unter anderem bei der MADAME und im Axel Springer Verlag. Ich wollte alles ausprobieren, um mich später genauer festlegen zu können. Nach dem Studium wollte ich dann in den PR-Bereich und  habe mich bei L'Oreal beworben. Und jetzt bin ich dort seit fast zwei Jahren Junior-PR-Referentin für die Luxusmarken Lancôme Paris und Clarisonic.


Coquette's Style: Bist Du denn heute beruflich "angekommen" oder gibt es noch Pläne, weitere Träume?

Sophie Massenberg: Ich glaube, man ist nie so richtig angekommen. Es ändert sich immer so viel im Leben, von einen auf den anderen Moment, ob nun positiv oder negativ. Da kann ich aus Erfahrung sprechen. Also sollte man immer offen sein für das, was kommt. Und dabei macht es keinen Unterschied, ob das nun beruflich oder privat ist. Ich bin ein sehr verträumter Mensch, von daher gibt bei mir nicht diesen EINEN Traum. Ich habe viele!

Coquette's Style: Du hast so viel mit Kosmetik zu tun. Verrätst Du mir Deine drei liebsten Beauty-Produkte?

Sophie Massenberg: Meine absolute Nummer Eins ist die "Hypnôse Doll Eyes Mascara" von Lancôme. Damit habe ich wirklich diese perfekt getrennten Puppenwimpern, und es schaut trotzdem noch natürlich aus, Außerdem gibt es keinen Tag, an dem ich nicht meinen Lieblingsduft "Stella" von Stella McCartney trage. Zu guter Letzt benutze ich ständig den Lippenstift "L'Absolu Nu" von Lancôme in der Farbe 302 Voile de Rose. Er ist ganz leicht auf den Lippen, gibt nur einen Hauch Farbe ab, macht aber schön frisch. Perfekt für mich!

Vielen Dank für das tolle Interview, liebe Sophie.


Dienstag, 25. Juni 2013

Sommerlieblinge 2013 ♥

Endlich.. es ist heiß, wir dürfen schwitzen und über die hohen Temperaturen jammern- herrlich! Und plötzlich hat man keine Lust mehr auf schwere Foundations, reichhaltige Cremes und pastellige Nagellacke oder Lippenstifte. 

Ein paar Neuheiten habe ich diesen Sommer schon für mich entdeckt, die mich mindestens bis zu den ersten Herbststürmen treu begleiten werden. Mit dabei: Funny Face von Essie, das perfekte Pink für die Nägel, nicht zu blaustichig, nicht zu knallig, intensiv, aber eben nicht diesen kleine Tick "zuviel". Außerdem liebe ich den angenehm kühlenden Lidschattenstift "Stylo Eyeshadow" von Chanel in der Farbe 07 Moon River. Da ich ein kleiner Sonnencreme-Muffel bin, habe ich mich mit der wunderbar nach Kokosnuss duftenden Sun Dance-Sonnenserie (dm/ Eigenmarke) selbst dazu verführt, immer wieder nachcremen zu wollen. Und zu guter Letzt dürfen ein transparenter Puder und ein Lipgloss in einer zarten Pink-Nuance natürklich nicht fehlen. 


Ich schwöre hier auf den seidigen, super-feinen Puder "Multi-Eclat" von Clarins. Dieser mineralische Puder wirkt wie ein Weichzeichner, verleiht sofort ein ebenmäßiges Hautbild, ohne die Haut "zuzukleistern". Dass der Tiegel auch unschlagbar dekorativ in meinem Badezimmer ausschaut, brauche ich wohl nicht zu erwähnen. Und mein liebster Gloss ist derzeit der "Gloss Prodige" in der Farbe 09 Water Lily mit leckerem Cassis-Lakritz-Geschmack, ebenfalls von Clarins. Er hinterlässt nur einen Hauch Farbe, lässt die Lippen aber richtig aufgepolstert und frisch aussehen. 



Was die Pflege angeht, so teste ich gerade das "Angélique Mattierendes Gesichtsfluid" mit Zitronenöl von L'Occitane. Der erste Eindruck: Tolles Frischegefühl, angenehm leichte Konsistenz, leicht mattierend. Also absolut vielversprechend, so daß ich mir auf jeden Fall die 50ml-Größe zulegen werde

.

Auf welche Beauty-Helfer könnt Ihr denn diesen Sommer nicht verzichten?

Samstag, 22. Juni 2013

Beachclub Look

It's Summertime ☼ Und ich versuche wirklich jede freie Minute draußen zu verbringen, wahlweise im Stadtpark am See, in der Eisdiele oder im Beach-Club. Was das Styling anbelangt, so muss es schnell gehen, möglichst luftig sein, aber eben auch einen Hauch glamourös aussehen. Meine Lieblings-Kombination ist ganz simpel: White meets Gold! Ein hübsches Mini-Kleidchen mit Stickereien, dazu goldene Sandalen, darunter ein Bikini, damit man sich bei Gelegenheit direkt mal etwas im See abkühlen kann- so einfach kann's gehen. Und in die Strandtasche kommt ein Bronzer für den nötigen "Glow" und ein frischer Sommerduft. 

Wie sieht denn Euer Sommer-Look aus?

Kleid von Mango, Sandalen von Tory Burch, Bikini von H&M, Armreif von Eddie Borgo, 
Bronzer von Guerlain, Parfum von Jil Sander

Freitag, 14. Juni 2013

10 Styling Facts about me

Heute habe ich Lust auf etwas Selbstdarstellung. Auch wenn ich finde, dass ich bei meinem Styling recht unkompliziert bin und eigentlich fast nie diese gefühlte Ewigkeiten dauernden zögerlichen Momente vor dem Kleiderschrank habe, weil ich auf gut kombinierbare Basics in überschaubarer Farbauswahl stehe, habe ich sie dennoch bei mir entdeckt... diese kleinen Mode-Marotten oder Kosmetik-Spleens. Und weil so ein netter, sonniger Tag ist, möchte ich diese mit Euch teilen.

1. Ich liebe es modisch schwarz und könnte mich an Tops, Shirts, Cardigans und Hosen in dieser "Farbe" totkaufen. Was ich leider auch immer wieder tue... und besonders erfinderisch dabei bin, mir meine unsinnigen Einkäufe schön zu reden nach dem Motto "Das ist jetzt zwar das zwanzigste schwarze Top, welches ich besitze, aber immerhin hat es diese nette kleine Schleife am Rücken".


2. An anderen mag ich es teilweise ganz gern, aber ich bin überhaupt kein Freund von auffälligem Modeschmuck und trage lieber nichts, als mich mit bunten Ketten und Plexiglas-Armreifen zu dekorieren. Ohrringe und Uhr reichen mir im Alltag völlig aus, und beides darf auch gern etwas hochwertiger sein. Zu einer (dann aber dezenten) Kette greife ich vielleicht zweimal im Jahr und halte das dann kaum den ganzen Tag durch, denn irgendwas stört mich immer: Der Anhänger verdreht sich undekorativ, der Verschluss rutscht immer wieder nach vorn- Styling Stress pur für mich!

3. Nicht viel anders verhält es sich mit Gürteln und Tüchern. Ja, ich besitze welche, und gerade Tücher kaufe ich wie von Sinnen immer wieder nach. Aber BENUTZEN tue ich sie dann doch fast nie. Vielleicht, weil ich eine Niete im "das Tuch lässig um den Hals drapieren" bin oder weil ich mich gerade mit Tuch manchmal fühle wie eine 60-Jährige, die sich für das nächste Kaffeefahrt-Event aufgehübscht hat. Vielleicht ist hier aber auch nur eine professionelle Hilfestellung gefragt, also her mit den Tipps!


4. Ich habe eine große Schwäche für Absätze und schlüpfe nur im Notfall mal in flache Ballerinas. Klar, es müssen für den Alltag keine Stilettos sein, aber trotzdem betrachte ich die Welt im Allgemeinen gern von oben. Scheinbar sind meine Füße schon so High Heel-erprobt, dass sie eher Schmerzen beim Gang in flachem Schuhwerk vermelden. In meiner sehr umfangreichen Schuhsammlung befindet sich übrigens auch nicht ein einziges Paar Sneakers. Was jetzt natürlich auch etwas über mein aktuelles Fitness-Level verrät...

5. Eigentlich sind meine Beine gar nicht so übel, zumindest, wenn ich sie mal ein wenig in die Sonne halten würde, aber zeigen mag ich sie trotzdem nicht gern. Daher befinden sich auch keine Miniröckchen und nur wenige kurze Kleider in meinem Schrank. Die einzige Ausnahme ist mein schwarzes Etuiekleid, welches ich wirklich gern trage und das stylish genug ist, um meine blässliche Haut vergessen zu lassen.


6. Ich hätte schon mit Nagellack auf den Zehennägeln zur Welt kommen müssen. Denn "ohne" geht bei mir hier schlichtweg gar nicht. Selbst im tiefsten Winter, und wenn mein Freund sich auf einer Kreuzschiff-Reise befinden würde, müssten sie tiefrot (am liebsten mit "Rouge Noir" von Chanel) lackiert sein. Freakig hin oder her, bei mir ein absolutes Must-have! Gepflegte Füße verstehen sich dabei natürlich von selbst.


7. Als äußerst geruchsempfindlicher Mensch bin ich sehr sparsam mit Parfum und verwende lieber die dazu passenden Body-Lotions. Meiner Meinung nach hält der Duft so auch wesentlich besser. Nur am Abend lege ich dann mit etwas Parfum nach, welches ich ganz klassisch auf die Handgelenke tupfe. Was die Marke angeht, so bleibe ich gern bei Bewährtem und verwende meistens "Allure" von Chanel. Obwohl ich gerade eine kleine Vorliebe für "Jour d' Hermès" entwickelt habe. Mal schauen, ob dieser etwas herbere Duft mein geliebtes "Allure" vom ATF (Alltime Favorite)-Tron verstoßen kann.

8. Ich vewende täglich Make-up, und schwarzer Kajal am oberen und unteren Wimpernkranz gehört immer mit dazu. Allerdings setzt er sich ständig am rechten (!) Auge in der Lidfalte ab- trotz Lidschatten-Base und gründlichem Abpudern. Mein kleiner Trick, der eigentlich bisher am Besten funktioniert: Etwas "Painterly" von MAC mit einem Q-Tip entlang der Lidfalte auftragen. Und immer wasserfeste Kajalstifte verwenden. Mein Liebling ist, wie könnte es anders sein, mal wieder von Chanel: Der "Stylo Yeux Waterproof".


9. Ich bin kein Lippenstift-Mädchen, und daher habe ich auch nur eine Handvoll davon. Lipglosse in dezenten Beige- und Rosenholztönen könnte ich dagegen bis zum Umfallen kaufen. Immer dabei habe ich mindestens einen meiner heiß geliebten "Dior Addict"-Glosse. Und auch ein Discounter-Produkt konnte mein Beauty-Herz erobern: Der "XXL Shine Gloss" von Essence in der Farbe 022 Nude Kiss. Dieses tolle Produkt, das nicht nur schön cremig ist, sondern auch noch extremst "lecker" nach Vanille schmeckt, benutze ich mehrmals am Tag. 

10. Denn matten Look mag bei mir überhaupt nicht, denn irgendwie schaue ich so völlig glanzlos  müde und krank aus. Daher halte ich mich beim Abpudern auch schwer zurück, bwz. ich nehme eigentlich nur etwas Bronzer für Stirn, Nasenrücken und Wangenknochen und lasse meinen einzigen Kompaktpuder unbenutzt sein trauriges Dasein fristen. Unterwegs setze ich dann auf Oil Blotting Paper, die sofort überschüssiges Hautfett aufsaugen. Auch bei Lidschatten gefallen mir cremige oder leicht glänzende, pearlige Exemplare wesentlich besser, denn sie setzten das Auge gekonnter in Szene und geben ihm mehr Ausdruck.

Dienstag, 11. Juni 2013

#News# Isabel Marant für H&M

Wer es bisher noch nicht gelesen hat, dem sei mitgeteilt: Es gibt eine neue Designer-Kollaboration im Hause H&M. Die Auserwählte ist dieses Mal keine Geringere als Isabel Marant!

Bild: Inez van Lamsweerde, Vinooodh Matadin

Allein schon der Name hat für mich dieses typische "Quelque Chose", diese Pariser Attitüde und Nonchalance. Und so ist sie auch, die Mode der "Grand Marant". Die Halbfranzösin mit deutscher Mutter entwirft lässige Streetstyles, die casual genug sind, um damit bequem durch den Alltag zu kommen, aber auch die nötige Prise Sexyness für das abendliche Clubbing mitbringen. Straight, bohemian und unangestrengt statt zart und verspielt- so könnte man ihren Stil mit wenigen Worten auf den Punkt bringen.

Tatsächlich ist der Marant-Look eher nichts für Fans des rüschig-romantischen Stils. Hier wird das fließende Blümchenkleid eher mit derben Schnallenboots kombiniert. Der VOGUE verriet sie: "Ich bin immer bestrebt, etwas Echtes zu schaffen, das Frauen gern im Alltag tragen, mit einer gewissen Unbekümmertheit, die für mich typisch Paris ist: Man macht sich schick, verwendet jedoch nicht übertrieben viel Aufmerksamkeit darauf, und das Ergebnis ist doch sexy."

Isabel Marant mit H&M-Chefdesignerin Margarete van den Bosch

Hört sich alles so weit vielversprechend an, allerdings bin ich bei der kleinen Kollektions-Vorschau dann doch etwas enttäuscht und weiß nicht, ob es ein Marant for H&M-Teil tatsächlich bin in meinen Kleiderschrank schaffen wird. Trotzdem bin ich neugierig, denn immerhin sind viele Promis von Kate Moss bis Sienna Miller ganz Marant-verrückt und reißen sich um die Luxusstücke der kettenrauchenden Ex-Chefin der Elite-Modelagentur.

Ab dem 14. November 2013 wird es die Designer-Kollektion in rund 250 Shops weltweit und natürlich auf der Online-Seite geben. Seid ihr schon gespannt?