Samstag, 4. Februar 2012

Thanks to Dior: The Bob is back

Eine weitere Inspiration habe ich den Pariser Haute Couture-Schauen zu verdanken. Dank Christian Dior erlebt nämlich der BOB ein fulminantes Comeback. 


Und da sich meine Haare in dem Wunsch, sie mindestens schulterlang zu züchten, derzeit sehr widerspenstig zeigen und eher strähnig, dünn und fransig werden, als meinen Kopf mit schmeichelnden weichen Wellen zu umrahmen, bin ich den Stylisten äußerst dankbar für diese gelungene Interpretation des 50'er Jahre-Pagenkopfs. Bye Bye Wallemähne à la Claudia Schiffer, nächste Woche geht's zum Friseur!


Good News: Ciaté bei Douglas

Wie oft habe ich schon über die süssen Nagellacke von Ciaté mit dem hübschen Schleifchen berichtet und mich immer geärgert, dass man sie nur online ordern konnte. Und jetzt dürfen wir alle mal entspannt aufatmen, denn eine Auswahl der 'Paint Pots' sind jetzt bei Douglas erhältlich. Yippeeee! Mit 9,95 Euro ist man dabei und darf zwischen 'Sheer'-, 'Creme'-, 'Shimmer'- oder 'Pearlescent'-Finishes wählen. Nur meinen geliebten 'White Chocolate Nail Polishing Remover' werde ich wohl weiter online bestellen müssen. Also, ab zu Douglas!





 (Bilder: douglas.de)

Freitag, 3. Februar 2012

Meine Pariser Haute Couture-Awards

Nie ist man da, wo es am Schönsten ist! Obwohl die Temperaturen in Paris wahrscheinlich auch nicht bedeutend besser sind als hier. Aber für die begehrten Haute Couture-Schauen hätte ich sogar Frostbeulen und Kälteschocks in Kauf genommen. Was nicht ist, kann ja noch werden, und so bleibt mir dieses Jahr erst mal nur übrig, mich durch das reiche Bildmaterial der Fashion Shows zu arbeiten. Verliehen habe ich insgesamt vier 'Haute Couture-Awards' in den Kategorien, Kulisse, Styling, Kollektion und Fail-Kollektion.

Mein Haute Couture Award für...

Die beste Kulisse
Mein Haute Couture-Award für die beste Kulisse geht ganz eindeutig an Karl Lagerfeld/ Chanel, der den Catwalk zum Flugzeug umfunktionierte und die Models wie Stewardessen aufmarschieren ließ. Die Kollektion an sich war zwar nett anzusehen- Etuiekleidchen und Kostüme in Blauvariationen mit weiten Stehkrägen und Jacken mit bauschigen Ballonärmeln- aber nicht spektakulär.

Chanel

Das beste Styling
Hier konnte für mich der exzentrische Couturier Jean Paul Gaultier punkten, der seine Models mit Beehive, dickem schwarzen Lidstrich und Piercings auf den Laufsteg schickte- im stillen Gedenken an die im Juli letzten Jahres verstorbene Amy Winehouse. Auch der Retro-Look mit Modellen, die an den 50'er und 60'er Jahren orientiert waren, passte perfekt zum Thema. 

Jean Paul Gaultier

Die beste Kollektion
Hier kann ich mich nicht entscheiden, denn gleich zwei Designer-Kollektionen haben es mir besonders angetan. Bei Elie Saab kam richtige Frühlingsstimmung auf, denn er präsentierte zauberhafte Entwürfe in zarten Pastellfarben von Apricot über Mintgrün bis hin zu Hellblau und Zitronengelb. Ein richtiges Kontrastprogramm mit knalligen Farben lieferte Alexis Mabille. Etwas gewöhnungsbedürftig waren nur die üppigen Kopfbedeckungen und die farblich zum Look abgestimmen bunt geschminkten Gesichter der Models. 

Elie Saab

Alexis Mabille

Die Fail-Kollektion
Für mich eindeutig zu avantgardistisch war die architektonisch gestaltete Kollektion von Iris van Herpen, die ganz deutlich gezeigt hat, das Haute Couture eben meistens oft nicht gerade alltagstauglich ist.

Iris van Herpen

(Bilder: vogue.de, gettyimages.de)

Something about Fashion-Blogging

Als ich meinen Blog startete, wusste ich nicht genau, wohin mich dieses Projekt führen würde. Aber die Idee, eine Art virtuelle Visitenkarte ins Netz zu setzen, mit eigenen Ideen und individuellen Gestaltungsmöglichkeiten. schein mir erst mal sehr verlockend. Immerhin hatte ich in den Bereichen Fashion & Beauty durchaus etwas zu sagen- dachte ich.

Kurz nach dem Start meines Blogs rutschte ich jedoch ganz automatisch ein wenig tiefer in die sogenannte Szene hinein und stellte mit Erschrecken fest: Meine Idee, sich über den eigenen Style auszutauschen und die neuesten Einkäufe und Looks zu präsentieren, hatten tatsächlich erstaunlich viele Mädels. Und hier berichten nicht etwa Fashion-Insider oder angehende Modestudentinnen über Trends und Trendverdächtiges, sondern die modebegeisterten Mädchen von  nebenan. 


Was bei Les Mads noch innovativ war und dank einer großen Reichweite, da sie- sponsored by Burda- auch aus allen relevanten internationalen Metropolen berichten können, eine große Leserschaft angezogen hat, wird heute zur Massenware. Die eigene Blog-Adresse gehört fast schon so untrennbar zu den persönlichen Angaben wie die Telefonnummer. 

Ein Qualitätsanspruch wird bei Blogs generell nicht erhoben, denn erlaubt ist, was gefällt. Das birgt dann allenfalls die Gefahr, unschöne Hater-Kommentare zu kassieren, aber so what! Immerhin darf man sich auch weiterhin 'Bloggerin' schimpfen, und mit viel Glück erbloggt man sich eine so große Fangemeinde, dass man in angesagte Blogger-Communities aufgenommen wird, an Blogger-Events teilnehmen darf und- im Olymp angekommen- sogar bei wichtigen Mode-Veranstaltungen als 'Bloggerin' erwähnt und zitiert wird. Vom Schreibtisch in die Front Row- davon träumen wir doch eigentlich alle!

Die 'Zeit' brachte es auf den Punkt:"Modebloggerin zu sein ist für junge Frauen mittlerweile so begehrenswert, wie es in den neunziger Jahren ein Traum war, MTV-Moderatorin zu werden." Nur wie hebt man sich bei der stets lauernden Konkurrenz überhaupt noch ab und schafft etwas ganz Eigenes, Individuelles, das trotzdem noch 'besonders' ist?

Für mich haben sich mittlerweile drei Blogger-Typen herauskristallisiert:

Der Personality-Blog
Natürlich geht es immer darum, die eigene Person mit dem persönlichen Stilempfinden ins Zentrum zu stellen, aber Personality-Blogger gehen noch ein bisschen weiter. Sie drücken ihrem Blog den ganz eigenen, unverwechselbaren Stempel auf, indem sie sich selber inszenieren. Woran man einen Personality-Blog erkennt? Jeder Post wird von einer Vielzahl an Fotos, die die Bloggerin selbst zeigen, begleitet, und durch die reiche Bebilderung erhält der Leser einen guten Einblick in ihr Privatleben. Immer gut: Als Aushängeschild sollte man natürlich entweder möglichst attraktiv und/ oder zumindest semi-prominent sein, einen gehobenen Lifestyle repräsentieren oder ein ganz unverkennbares Alleinstellungsmerkmal besitzen, mit dem man aus der Masse heraussticht.

Beispiel: Chiara Ferragni von The Blonde Salad



Der Trend-Blog
Hier rückt der Urheber fast ganz in den Hintergrund, denn gezeigt werden ausgefallene Street-Styles, Einkaufs-Schnäppchen, oder es wird von spannenden Events berichtet. Auch hier gibt es reichlich Bildmaterial, allerdings hält der Blogger sich in der Regel bedeckt. Und auch die Textpassagen sind häufig sehr reduziert.

Beispiel: Scott Schuman von The Satorialist


Der Girls Next Door-Blog
In diese Kategorie fallen für mich die meisten Blogs. Gezeigt werden Impressionen aus dem persönlichen Leben und Umfeld. Nicht selten gesellen sich zu Outfit-Bildern und der letzten Shopping-Ausbeute auch noch Kochrezepte, 'Facts about me' oder tagebuchähnliche Beiträge. Hier fällt es besonders leicht, sich mit den Bloggerinnen fast schon 'befreundet' oder zumindest bekannt zu fühlen, denn immerhin kennt man ihre Freundinnen und Haustiere, die persönliche Umgebung und das Lieblingsgetränk.

Beispiel:Lea von Bunt♥Leben

Fazit? Gerade als Fashion-Blogger hat man es heutzutage schwer, es sei denn, man findet noch eine unentdeckte Nische, in der sich bisher keiner ausgetobt hat. Wer das Bloggen als unterhaltsamen Zeitvertreib ansieht und dadurch einfach nur mit anderen gleichgesinnten Mode-Freaks in Kontakt kommen möchte, der darf sich entspannt zurücklehnen und muss sich keine weiteren Gedanken machen. Wer allerdings auf den ganz großen Coup wartet, der sollte sein Blog-Projekt ganz strategisch angehen: Was soll mich von anderen unterscheiden? Wie gestalte ich ein Layout mit hohem Wiedererkennungswert, das trotzdem individuell ist? Und welche Zielgruppe möchte ich ansprechen?

Da ich beim Bloggen zu den weniger ambitionierten Kandidaten gehöre, bin ich eigentlich relativ relaxt. Nur manchmal, wenn ich nachts noch am letzten brandaktuellen Posting für den nächten Tag feile, denke ich mir: Bei der ganzen Arbeit- warum bin ich nicht schon längst berühmt? ;-)

Donnerstag, 2. Februar 2012

Blog-Empfehlung: Susis gelbes Haus

Was die Inneneinrichtung angeht, bin ich sehr konsequent und lasse nur weiße Möbel in meine Wohnung. Ich liebe diesen romantischen Landhausstil und dekoriere für mein Leben gern. Kürzlich bin ich auf einen Blog gestossen, dessen Name mich erst mal nicht besonders angesprochen hat. 

Aber das Interieur und die wunderschön fotografierten Bilder haben in mir wahre Begeisterungsstürme ausgelöst. Susanne von Susis gelbes Haus wohnt in einem Traum in Weiß, und wer in solch einem stimmungsvollen Ambiente logiert, kann einfach keine Probleme mehr im Leben haben ;-).


Wer den Shabby-Style auch so gern mag, wie ich, der sollte unbedingt mal vorbeischauen!



 (Bilder: susisgelbeshaus.blogspot.com)

Mittwoch, 1. Februar 2012

Love your Lips by Lancôme

Et voila, es ist soweit! Der Clip zur neuen Lippenstift-Linie 'Rouge in Love' von Lancôme ist endlich da und macht so richtig Lust darauf, sich mal wieder ausgiebig die Lippen zu schminken. Enjoy it!


Die eigens dafür komponierte Musik stammt übrigens vom französischen Duo 'Brigitte'. Die Sängerinnen Sylvie Hoarau und Aurélie Saada gedachten mit dem Namen der Film-Ikone Brigitte Bardot, sowie der französischen Sängerin, Schauspielerin und Schriftstellerin Brigitte Fontaine und nicht zuletzt der Schauspielerin Brigitte Lahaie, einem ehemaligen Pornostar.

Sylvie Hoarau und Aurélie Saada von 'Brigitte'
 (Bild: Lancôme)

Getaggt

Die liebe Sani von Sani's Masquerade hat mit getaggt, und hier kommen meine Antworten zu ihren elf Fragen:

1. Was ist dein persönliches Vorbild?
Da habe ich keines. Ich versuche immer noch, so zu werden, wie ich bin!

2. Wenn du die Chance hättest auszuwandern, welche Stadt/ welches Land würdest du wählen?
Da mich die sibirische Kälte derzeit nicht ganz unbeeinflusst lässt: In ein WARMES Land!! Generell könnte ich mich aber auch mit einem netten Häuschen in der Provence oder einem chicen Appartement in Paris anfreunden.

3. High End oder Drogerie-Produkte?
 Da bin ich ganz Luxusweibchen und wähle lieber High End-Produkte, am liebsten von Chanel! Trotzdem ist der beste Concealer, den ich je hatte, aus der Drogerie, und ich liebe die Körperpflege-Produkte von Nivea.


4. Wo gehst du am Liebsten einkaufen?
Am Liebsten schlendere ich durch Köln, schaue bei H&M in der Hohe Strasse vorbei, der tatsächlich ein etwas erweitertes Sortiment führt, mache einen Abstecher zu Zara und Mango und lasse den Tag bei Fashionesta (Am Friesenwall) und Apropos (Mittelstrasse) ausklingen. Kosmetik kaufe ich meistens bei Douglas.

5. High Heels oder flache Schuhe?
Ganz klar: High Heels!


6. Kaufst du Kosmetik-Produkte in der Apotheke ein (ohne Verschreibung vom Arzt)?
Eine Zeit lang war ich mal begeistert von den Hautpflege-Produkten von Avène. Mittlerweile verirre ich mich kosmetik- oder pflegetechnisch aber kaum noch in Apotheken.

7. Wieviel tust du für deine Gesundheit?
Leider in erster Linie nur gute Vorsätze fassen und fleißig To Do-Listen schreiben. Ich könnte aber auch wirklich mal wieder etwas mehr Sport machen und viel Obst essen... 

8. Wieviel Zeit investierst du in deinen Blog?
Ganz unterschiedlich. Ich muss immer in der richtigen Stimmung dafür sein, und dann werden es oft auch mal mehrere Stunden.

9. Betonst du lieber Augen oder Lippen?
Mein Standard Make-Up: Rauchig geschminkte Augen mit viel dunklem Kajal und Mascara, dazu Lipgloss in einem Nude-Ton.


10. Wie trägst du deine Haare am Liebsten?
Da ich ein eher schmales Gesicht habe, trage ich meine Haare gern offen. Nur zu Hause werden sie meistens zu einem lockeren Pferdeschwanz zusammengebunden.

11. Muss Schönheit leiden?
Liebe Sani, ich interpretiere diese Frage jetzt mal ganz frei nach dem Motto 'Wer schön sein will, muss leiden'? Im Grunde muss natürlich niemand leiden, um schön auszusehen. Denn am Schönsten sind doch immer noch diejenigen, die ganz unangestrengt zu sich selber stehen und Mode sowie Kosmetik spielerisch einsetzen, anstatt sich zu verkleiden oder zu verstecken. Aber jaaaa, auch ich habe schon oft gefroren, weil ich mich im Pumps und einem hauchzarten Cardigan einfach attraktiver gefühlt habe und hysterische Anfälle bekommen, weil ich meinen Lieblings-Lippenstift nicht finden konnte.

Ich übernehme jetzt einfach mal die Fragen von Sani und tagge alle, die Lust haben mitzumachen!